Aufräumen

Wie in Wie Minimalismus in den Kalender kommt schon geschrieben habe, geht ein „Klar Schiff machen“ meistens mit 3 Dingen einher:

  1. Übersicht verschaffen und Aufräumen
  2. Entrümpeln
  3. Verlagern

Es gibt beim Aufräumen von Zimmern und von einem Kalender sicherlich Unterschiede. Dennoch will ich einmal so vorgehen. Wenn das Ergebnis dann am Ende nicht perfekt ist, kann ich damit leben. Der erste Schritt wird sicherlich auch schon Verbesserung verschaffen.
Also lets go.

Der erste Schritt beim Aufräumen ist es, sich zu überlegen was man alles im Zimmer hat und dann allen Dingen einen Platz zu geben (und wenn es der Mülleimer ist).

Wie räumt man denn überhaupt auf?

Was passiert denn beim Aufräumen?
Aufräumen heißt für mich eigentlich nur:
Alles an seinen Platz.
Es fliegt nichts rum. Man macht sich eventuell neu Gedanken darüber, an welchen Platz die Dinge überhaupt gehören und probiert sein System die folgende Zeit aus.

Meistens bemerkt man beim echten Aufräumen dann Dinge, die man gar nicht mehr haben möchte. Diese werden dann entrümpelt, allerdings möchte ich das erst im nächsten Schritt tun.

Die erste Überlegung wird sein:
Was habe ich hier im Zimmer? Und an welchen Platz gehört es? Reicht der vorhandene Platz dafür aus?
Wenn nicht, ist dieser Platz genauer zu beim Entrümpeln zu betrachten.

Es ist gar nicht so einfach, genau zu beschreiben, was man alles so macht. Menschen sind eben nicht eindimensional. Wer sagt, er sei Hausmeister, oder CEO oder sonstwas, lügt. Menschen sind mehr. (Du bist nicht eindimensional)

Also, wie stellt man fest, was man alles tut? Was man alles ist? Womit man sich alles beschäftigt?

Welchen Hut trägst du?

Eine Perspektive, die mir bei dieser Überlegung immer hilft ist, zu überlegen, für was man eine Uniform tragen könnte. Es muss keine Uniform sein, sondern es reicht auch ein bestimmtes Outfit.
Weiter vereinfache ich das immer mit „Für was trägt man welchen Hut?“.

Also. Welche Hüte trägt man so?
Man macht Sport. Geht zu Arbeit. Führt eine Beziehung und verfolgt 2 Hobbies. Das alleine sind schon 5 Outfits bzw. 5 Hüte, die man alle unterschiedlich lange und häufig trägt.

Meine Hüte

Meine Hüte?

  • Gitarrenlehrer
  • Student
  • Lieferando (Fahrer und Wahlvorstand)
  • Freund in Beziehung
  • Freund und Familienmitglied
  • Sportler
  • Fahrradreisender
  • Blogger
  • Fahrradschrauber

Das ist ziemlich viel.

Und weiter?

Als Nächstes werde ich darüber nachdenken, was an welchen Platz gehört.

Ich denke dabei daran, an welchen Tagen und Tageszeiten diese Dinge passieren sollten. Und welche Mindest- bzw. Maximalkontingente die jeweiligen Gebiete erfüllen müssten.
Dafür reicht vermutlich eine simple Tabelle.
Meine derzeitige Idee ist es, komplette Unabhängigkeit zu unterstellen. Damit meine ich, dass ich versuchen werde, alles nur „für sich“ zu betrachten und (noch) nicht im Zusammenhang mit den restlichen Dingen.

Außerdem muss ich mich fragen, ob es ein Projekt oder eine Beschäftigung ist. Gibt es eine Art „Endpunkt“ oder geht es um eine konstante Beschäftigung mit diesem Thema?

Aber das beim Nächsten Mal 🙂
Cheers.