Wie du mit deinen Ressourcen umgehen solltest

In den letzten Tagen haben wir uns mit den 4 wichtigsten Ressourcen im Leben beschäftigt: Zeit, Geld, Energie & Wissen.

Das Modell, welches ich in der ersten Einleitung vorgestellt habe, ist tatsächlich etwas falsch.

Lass uns einmal genauer betrachten, wie sich die Ressourcen zusammen verhalten und was das dann bedeutet.

Vorher hier aber noch einmal die verbesserte Darstellung des Modells:

Das Modell

Die Ressourcen können sich nicht gegenseitig ersetzen.
Das war in der ersten Darstellung noch verkehrt. Die alte Darstellung war zwei-dimensional. Und dadurch implizierte sie, dass Ressourcen durcheinander ersetzt werden können. Fehlt die Ressource der einen Ecke kann sie durch die Gegenüberliegende ersetzt werden.

Das wird korrigiert, wenn man die Darstellung drei-dimensional macht:


Jetzt bilden die 4 Ressourcen eine dreiseitige Pyramide. So kann eine Ressource nicht einfach so eine Andere ersetzen, sondern es muss eine Mischung sein.

Nicht substituierbar

Okay.
Aber wieso ist das so wichtig?
Ganz einfach: Die Ressourcen können nicht ersetzt werden.
Kommt einer deiner Ressourcen-Lager bei 0 an, heißt es quasi „Game Over“.
Wer absolut keine Zeit mehr hat, kann Probleme nicht mit einer Mischung aus Geld und Energie und Wissen erledigen. Das sollte einleuchten. Denn alleine die Koordination dieser Lösung würde Zeit kosten.

Wo Probleme herkommen

Probleme entstehen immer dann, wenn eine der Ressourcen zu nah an 0 kommt.

  • Keine Zeit = Burnout, leidende Beziehungen
  • Keine Energie = Depression, Burnout, Boreout
  • Kein Wissen = Abhängigkeit, Hilflosigkeit
  • Kein Geld = Schulden, Obdachlosigkeit

Es gilt also, immer einen gewissen Puffer bei den Ressourcen vorzuhalten und damit eventuelle Probleme abzufedern.

Geiz ist geil

Daraus folgt dann allerdings, dass man vorsichtig mit den Ressourcen sein sollte. Sei sparsam mit allem und gehe richtig mit den Ressourcen um. Spare dein Geld. Plane deine Zeit großzügig. Nimm dir nicht allzu viele fordernde Dinge pro Tag vor.

Der Umgang mit den Ressourcen

Der richtige Umgang mit den Ressourcen ist wichtig. Ich selbst habe eine Regel:

Plane die Dinge, die du gerade tust, als würdest du sie für immer tun.

„Gerade“ kann hier eine Periodenlänge deiner Wahl sein:

  • Tag
  • Woche
  • Monat
  • Jahr

Viel länger sollte es nicht werden. „Ich schlafe jetzt 3 Jahre nur 4 Stunden und hole dann 2 Jahre mit 10 Stunden wieder auf“ wird nicht funktionieren, egal wie viel Mühe du dir mit dem 5-Jahres-Plan gibst.

Ich selbst plane immer mit einer Woche. Eine Woche sieht meistens so aus, dass ich die quasi „für immer“ leben könnte. Klar, werden sich Dinge ändern. Aber ich meine vom Umfang/Intensität an Arbeit, Freizeit, etc.

Budgets teile ich in wöchentliche Budgets ein und kann so auch planen. Ob ich jetzt täglich kleine Einkäufe oder (viel praktischer) einen Großeinkauf pro Woche mache.

Fazit

Mir hilft dieses Modell sehr. Probleme versuche ich immer mit diesen 4 Ressourcen zu beleuchten und so einzuschätzen.

Vielleicht hilft es dir ja auch.

Cheers.