Der Weg zu konstant gutem Schlaf

Als Abschluss zu der Serie der 4 Ressourcen im Leben möchte ich noch einmal über Schlaf schreiben.
Zeit, Geld und Wissen haben wir ja bereits genauer betrachtet und auch, wie man diese Ressourcen etwas „erweitern“ kann.

Jetzt möchte ich dasselbe mit Schlaf machen.

TL;DR:
Sorge für ein 9 Stunden langes Zeitfenster ohne Ablenkung wie Insta & Co, um deinem Körper die Chance auf Schlaf zu geben. Halte dieses Fenster so konstant, wie möglich.

Ausgangspunkt: „Why We Sleep“

Vor Kurzem habe ich das Buch „Why We Sleep: The New Science of Sleep and Dreams“ von Matthew Walker gelesen.
Es gibt durchaus auch Kritik zu dem Buch. Diese ist aber von dem Tip, welcher mir beim gesunden Schlaf am Meisten gebracht hat, unabhängig.
Des Weiteren muss man ja auch bedenken, dass es bei jedem so genau untersuchten wissenschaftlichen Thema, welches dann von Jemandem als populärwissenschaftliches Buch herausgegeben wird, Kritik gibt.
Ich glaube, das liegt einfach daran, dass der „gemeine Lesende“ (also Du und Ich) einfach so wenig Ahnung hat.
Und das bedarf dann eben simplifizierter Aussagen.
Und diese wiederum sind undetailliert und können schnell falsch verstanden werden.

Okay, so weit so gut (bzw. schlecht).

Die Kernaussage

Die Kernaussage des Buches ist:
Schlaf ist super. Schlaf ist wichtig. Kümmere dich um genügend gesunden Schlaf, sonst droht Krankheit.
Da sind sich alle einig, spätestens, seit man bemerkt hat, dass Lebewesen sterben, sobald Ihnen der Schlaf entzogen wird.

Mir ist im Besonderen in Erinnerung geblieben, dass wir dem Körper eine realistische Chance geben sollen, zu schlafen.

Der Tipp

Sorge dafür, dass dein Körper die Chance bekommt 7-9 Stunden zu schlafen

Also: Im dunklen Schlafzimmer im Bett zu liegen und bei gedimmten zu lesen entspricht dem. Auf dem Sofa zu lümmeln und bei Instagram 2km mit dem Daumen zurückzulegen eher nicht.

Und das habe ich gemacht. Zwischen 21:00 und 06:00 kann ich einschlafen. Oft passiert es nicht und ich lese viel. Aber es gibt Tage, da bin ich sofort „weg“. Und am Wochenende halte ich das Zeitfenster (nach Möglichkeit) ein. Mindestens aber die Aufstehzeit.

Ich finde diese simplifizierte Aussage sehr gut. Das Thema Schlaf ist viel zu komplex, als dass man sich eingehend damit beschäftigen kann und jede einzelne Variable kennen könnte.

Aber mit einer solchen Daumenregel kann man sich behelfen, gesundes Verhalten zu fördern (ähnlich dem „Iss viel Gemüse“ bei der Ernährung).

Seit ist das so bewusst behandle, schlafe ich sehr viel tiefer und „besser“.

Probiers auch mal aus!
Cheers.