Das Monster

Kennst du diese haarigen Monstern, die irgendwie nur nachts aus dem Schrank kriechen und einen wach halten?
Nach einer schlechten Nacht schafft man es dann wieder tagsüber, nicht darüber nachzudenken.
Am nächsten Abend trinkt man ein Gläschen Wein mehr oder eine Flasche Bier. Und trotzdem knarrt die Schranktür.
Die Pranke legt sich um die Tür, ganz leise, vorsichtig sogar.

Aber du hast sie längst gesehen. Weißt auch, dass an der Pranke noch ein ganzes und vor allem ausgewachsenes Monster hängt. Hoffst einfach nur, dass es so langsam aus dem Schrank kommt, dass die ersten Sonnenstrahlen schneller durchs Fenster fallen, als sich das Monster an deinem Bett aufbauen kann.

Irgendwann pennst du ein – völlig erschöpft. Und wachst morgens fertig auf. Einen leichten Kater; oder ist’s der Schlafmangel?! Du weißt es nicht. Ist auch egal. Einfach mehr Kaffee drüberschütten, dann wird das schon.

Aber was zur Hölle ist das Monster?!

Was ist das Monster?

Das Monster sind Probleme, Entscheidungen und Gespräche.
Und dieses Monster in Ketten zu legen und zu einem zahmen Haustier zu machen ist das Ziel.
Dabei helfen Prinzipien.

Ich habe ja hier schon über Prinzipien geschrieben. Solltest du den Artikel nicht gelesen haben, hier einmal die kurze Kurzfassung:

Prinzipien sind Regeln überlegen, denn sie sind universeller einsetzbar.

Ich möchte einfach noch einmal die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen:

Lege dir deine Prinzipensammlung an

🙂

Der Gedanke, dass man ja schon wisse, welche Prinzipien das eigene Handeln steuern liegt total nahe. Ist halt aber in Wahrheit oft einfach nicht so.
Diese Liste ist keine Arbeit. Einfach eine Notiz auf dem Handy anlegen, und drauflos tippen. Dann eine Erinnerung einstellen und alle paar Monate daran erinnern lassen. Fertig.
Super simpel.
ABER:
Es bringt einfach sehr viel.

Für dein alltägliches Leben mindestens.
Und beim nächsten Monster hast du die Ketten schon neben dem Bett liegen.

Cheers.